Reimyō Tōde

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Artikel aus: Lexikon der Kampfkünste<br.>Nachbearbeitet von: Werner Lind, Stephanie Kaiser

Reimyō tōde (霊妙唐手), in einer anderen Auffassung shinpi tōde (神秘唐手) benennt Bezeichnungen der okinawanischen Bürger, die sich die Wirksamkeit des tōde („China-Hand“) in den Auseinandersetzungen mit den samurai nicht erklären konnten. Reimyō tōde bedeutet „wunderbare chinesische Kunst“, shinpi tōde bedeutet „geheimnisvolle chinesische Kunst“.

Die strenge Geheimhaltung, die jahrhundertlang wie ein undurchdringbarer Schleier über dem okinawanischen tōde lag, schob nicht nur den japanischen Interessen einen Riegel vor, sondern auch der okinawanischen Unterschicht, die zu den geheim gehaltenen dōjō der Tōde-Lehrer keinen Zugang hatte. Vom Tag der Satsuma-Invasion (1609) bis zu dem Tag, als Meister Funakoshi Gichin das okinawanische tōde in Japan vorstellte (1921), waren die Japaner erfolglos bemüht, den Schleier des Geheimen um das tōdejutsu zu lüften.

Studien Informationen

Siehe auch: Tōde | Tōdejutsu | Okinawanische Kampfsysteme |

Literatur

  • Werner Lind: Lexikon der Kampfkünste. BSK-Studien 2010.
  • Werner Lind: Karate Kumite. BSK 2014.