Xǐsǔijīng

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Xǐsǔijīng (chin.: 洗髓經) bezeichnet die „Abhandlung über die Wäsche des Knochenmarkes“, eine Übung (jap. senzuikyō, in Wade Giles Umschrift shisuiching) bzw. Methode des qìgōng, die dem indischen Mönch Bodhidharma (in anderer Lesung: Bodai daruma) zugeschrieben wird. Religiöse Abhandlung über die Methoden zur Entwicklung der buddhistischen Geisteshaltung des chan (zen).

Die xǐsǔijīng sind Übungen zur Entwicklung von vitaler Energie () und geistiger Reife. Die Methode enthält vor allem unbewegte Übungen, die als jìnggōng („stille Übungen“) bezeichnet werden. Ihr Schwerpunkt liegt in der Sammlung und Lenkung der vitalen Energie, ohne oder mit geringer physischer Bewegung.

Hier geht es darum, das in der Tiefe des Körpers zu bewegen. Die Knochen stehen für die tiefsten Bereiche des menschlichen Körpers und sind eng mit dem Knochenmark, dem Gehirn und dem Nervensystem verbunden. Ohne die Anleitung eines Lehrers sollten diese Übungen unterlassen werden.

Später entstand eine aus den yìjīnjīng abgeleitete Übungsreihe, die noch heute sehr populär ist.

Studien Informationen

Siehe auch: Karate-Kata | Yìjīnjīng | Quánfǎ | Qìgōng

Literatur

  • Werner Lind: Lexikon der Kampfkünste. BSK-Studien 2010.