Xuè: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Xuè''' (chin.: 血) bedeutet in der Alltagssprache „Blut“. Die Bezeichnung ist nicht vollständig mit dem westlichen Begriff identisch, da in der chinesischen Medizin lange Zeit Blutgefäße und Energieleitbahnen (''[[jīngluò]]'' - 经络 (經絡)) nicht voneinander getrennt wurden. In der chinesischen Medizin wurden Blut und Energie lange Zeit nur von jenen Ärzten unterschieden, die chirurgisch tätig waren. So sagt man, dass die Milz der Nahrung das gereinigte Nahrungs-Qì (yīnqì) entzieht und es in die Lunge leitet, wo es sich mit dem Atem-Qì (yángqì) verbindet. Durch diese Kombination entsteht nach chi-nesischen Vorstellungen das Blut, dessen Kreislauf durch die Aktivität des Herzens aufrecht-erhalten wird. Überschüssiges Blut wird in der Leber gespeichert. Die Energie der Milz regelt seinen Kreislauf und schickt es in die Organe (zàngfǔ), in denen neues qi erzeugt wird. Ver-gleicht man Blut und vitale Energie, so entspricht das Blut yīn und die Energie yáng. Trotzdem entspricht Blut eher der westlichen Vorstellung, als qì.
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'''Xuè''' (chin.: 血) bedeutet in der Alltagssprache „Blut“. Die Bezeichnung ist nicht vollständig mit dem westlichen Begriff identisch, da in der chinesischen Medizin lange Zeit Blutgefäße und Energieleitbahnen (''[[jīngluò]]'' - 经络 (經絡)) nicht voneinander getrennt wurden. In der chinesischen Medizin wurden Blut und Energie lange Zeit nur von jenen Ärzten unterschieden, die chirurgisch tätig waren. So sagt man, dass die Milz der Nahrung das gereinigte Nahrungs-[[]] (''[[yīnqì]]'') entzieht und es in die Lunge leitet, wo es sich mit dem Atem-Qì (''[[yángqì]]'') verbindet. Durch diese Kombination entsteht nach chinesischen Vorstellungen das Blut, dessen Kreislauf durch die Aktivität des Herzens aufrechterhalten wird. Überschüssiges Blut wird in der Leber gespeichert. Die Energie der Milz regelt seinen Kreislauf und schickt es in die Organe (''zàngfǔ''), in denen neues ''qì'' erzeugt wird. Vergleicht man Blut und vitale Energie, so entspricht das Blut ''[[Yīn und Yáng|yīn]]'' und die Energie ''[[Yīn und Yáng|yáng]]''. Trotzdem entspricht Blut eher der westlichen Vorstellung, als ''''.
  
 
== Studien Informationen ==
 
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'''Siehe auch:''' [[Xuè]] | [[Diǎnxuè und Diǎnxué]] | [[Kyūsho]] |
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=== Literatur ===
 
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Version vom 23. Mai 2015, 19:12 Uhr

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Artikel aus: Lexikon der Kampfkünste, Karate Kumite<br.>Nachbearbeitet von: Benutzer:Stephanie Kaiser

Xuè (chin.: 血) bedeutet in der Alltagssprache „Blut“. Die Bezeichnung ist nicht vollständig mit dem westlichen Begriff identisch, da in der chinesischen Medizin lange Zeit Blutgefäße und Energieleitbahnen (jīngluò - 经络 (經絡)) nicht voneinander getrennt wurden. In der chinesischen Medizin wurden Blut und Energie lange Zeit nur von jenen Ärzten unterschieden, die chirurgisch tätig waren. So sagt man, dass die Milz der Nahrung das gereinigte Nahrungs- (yīnqì) entzieht und es in die Lunge leitet, wo es sich mit dem Atem-Qì (yángqì) verbindet. Durch diese Kombination entsteht nach chinesischen Vorstellungen das Blut, dessen Kreislauf durch die Aktivität des Herzens aufrechterhalten wird. Überschüssiges Blut wird in der Leber gespeichert. Die Energie der Milz regelt seinen Kreislauf und schickt es in die Organe (zàngfǔ), in denen neues erzeugt wird. Vergleicht man Blut und vitale Energie, so entspricht das Blut yīn und die Energie yáng. Trotzdem entspricht Blut eher der westlichen Vorstellung, als .

Studien Informationen

Siehe auch: Xué | Diǎnxuè und Diǎnxué | Kyūsho |

Literatur

  • Werner Lind: Lexikon der Kampfkünste. BSK 2010.
  • Werner Lind: Karate Kumite. BSK 2014.