Happō kumite

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Die Chinesen bezeichneten China als das „Land der Mitte“ und verstanden sich selbst immer als Mittelpunkt, von dem ausgehend sie in der Welt acht Richtungen feststellten. Dieses Prinzip wurde auch auf die kata übertragen, deren standardisiertes enbusen (Bodenlinien) die acht Richtungen repräsentiert.

kata bunkai

Die Übung der Kata-Techniken gegen acht aus verschiedenen Richtungen angreifende Gegner nennt man happō kumite (Partnerübung in acht Richtungen). Das ōyō (Anwendung) einer kata kann ebenfalls als happō kumite ausgeführt werden, entspricht aber zumeist nur Vorführzwecken.

Als enbusen bezeichnet man die für eine bestimmte kata spezifischen Bodenlinien. Das enbusen ist jedoch nichts anderes als ein auf den Verlauf einer kata abgestimmtes Karategramm.

Wie im happō kumite und shihō kumite gibt es auch im enbusen einen Mittel- oder Ausgangspunkt (kiten), von dem ausgehend jede Aktion startet. Die Anwendung (ōyō) einer kata erfolgt nach diesem Schema.

Studien Informationen

Literatur

Weblinks