Rōtō

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Artikel aus: Lexikon der Kampfkünste<br.>Nachbearbeitet von: Werner Lind

Mit dem Begriff rōtō (郎党) bezeichnete man die Gefolgsleute und Krieger der kaiserlichen Provinzgouverneure (kokushu) aus dem heian jidai. Sie setzten sich entweder aus Familienangehörigen der Provinzherren oder angeheuerten Fremden (kenin - Leute, die im Haus leben) zusammen. Ihre Aufgabe bestand hauptsächlich im Schutz ihres Territorialherrn gegen feindliche Nachbarn. Durch kaiserliche Veranlassung wurden diese Kriegerscharen (bushidan) aber auch zusammen mit den kondei unter das Kommando eines Kriegsfürsten (seii taishōgun) gestellt und zur Vertreibung der Ainu aus den nördlichen Provinzen von Honshū (Mutsu und Dewa) ins Land geschickt. Aus ihnen entstanden später die bushi.

Studien Informationen

Siehe auch: Japanisches Militär | Japanische Krieger

Literatur

Weblinks