Chán

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Artikel aus: Lexikon der Kampfkünste | Karate Kumite<br.>Nachbearbeitet von: Stephanie Kaiser

Chán (chin.: 禅 (禪) ist eine buddhistische Strömung aus dem mahāyāna (Sanskrit महायान) und bedeutet etwa „Zustand der meditativen Versenkung“. Chán wurde im 6. Jh. von dem indischen Mönch Bodhidharma, aus einer Kombination zwischen Buddhismus und Daoismus, als Meditationsübung gegründet. Es ist im eigentlichen Sinne keine Religion, sondern eine philosophische Übung zur Selbsthilfe. Die Bezeichnung stammt von dem Sanskritwort dhyāna, im Chinesischen chánnà (禅那 - 禪那). Diese philosophische Übung verbreitete sich später in alle Länder Ostasiens. Im 12. Jh. erreichte sie Japan als zen (禅) und entwickelte dort mehrere eigenständige Schulen: rinzai, sōtō, ōbaku und fuke.

Verbreitung des chán in Ostasien

  • Thiền in Vietnam
  • Seon in Korea
  • Zen in Japan
  • Chan in Indonesien

Studien Informationen

Siehe auch: Zen |

Literatur

  • Damien Keown: Lexikon des Buddhismus. Patmos, Düsseldorf 2005, ISBN 3-491-72488-0, S. 47.
  • Werner Lind: Lexikon der Kampfkünste. BSK-Studien 2010.
  • Werner Lind: Karate Kumite. BSK 2013.